Matthias Köck: Das Geheimnis von Wasser und Geist

Auf einem kleinen Tisch stehen vier Gläser. In zwei davon gibt Matthias Köck jeweils eine Walnusshälfte hinein, die anderen beiden werden mit einem Schwarzteebeutel bestückt. Nun gießt Matthias Wasser aus einer blauen, bauchigen Flasche in ein Nuss-Glas und ein Tee-Glas. In die übrigen Gläser kommt Leitungswasser aus dem Hahn von mir zuhause. Der Versuchsaufbau ist fertig. Nun heißt es abwarten. Und langweilig wird es bestimmt nicht. Matthias Köck hat viel zu erzählen – der 40-Jährige ist Hynpnosecoach und widmet sich dazu seit gut einem Jahr dem Thema Wasser.

„Der Mensch ist ein Wasserwesen“

In seiner Praxis in Simbach am Inn pflaudern an diesem heißen Sommertag die Ventilatoren. Es duftet dezent nach Räucherwerk. Die Sonne flutet den Raum in helles Licht, lässt die Farben der Bilder an den Wänden leuchten. Wir nehmen Platz auf den beiden gemütlichen Sesseln. Dahinter steht die Hypnose-Liege. Und auf einem Kästchen stehen drei Tiki-Figuren, abgeleitet von den berühmten Affen – die eine hält sich die Ohren zu, die zweite die Augen, die dritte den Mund. Nichts hören, nichts sehen, nichts sprechen. Matthias Köck hat das Trio uminterpretiert: „Wer seine Probleme zu lange nicht hört, sieht oder darüber spricht, bekommt immer größere Probleme. Daran sollen die drei Figuren erinnern.“ Daneben steht ein Leuchtkasten, bestückt mit den Worten „Hypnose relaxt mich“. Ich bin gespannt.

Auch ich werde mich heute dem Selbsttest hingeben und eine so genannte Seelenreinigung genießen – eine Form der Hypnose, die Matthias Köck gerne bei Klienten anwendet, die noch keine Erfahrung mit dieser Tiefenentspannungsmethode haben. Doch bevor es soweit ist, erzählt der gemütlich-humorvolle Mann vom Thema Wasser, für das er richtig brennt, seit er mehr darüber weiß. In Vorträgen namens „Wasser-Info“ gibt er sein Wissen über das nasse Element weiter. „Der Mensch ist ein Wasserwesen,“ sagt Matthias Köck. „Wir bestehen zu 75 Prozent aus Wasser. Darum ist es auch so wesentlich, dass das Wasser gut ist, das wir trinken. Allerdings ist der Mensch das einzige Tier, das meint, auch was anderes als Wasser trinken zu müssen.“ Angefangen von Säften über Kaffee bis hin zu zuckrigen Softdrinks und Alkoholika – wir alle ahnen es: Echte Durstlöscher sind das nicht. Es schmeckt uns halt einfach.

Der Irrglaube vom guten Mineralwasser

„Wasser schmeckt aber auch,“ sagt Matthias Köck und gießt mir ein Glas ein. Ich probiere bewusst einen Schluck – und weil ich auch daheim fast nur Leitungswasser trinke, fällt mir der Unterschied durchaus auf. Dieses Wasser verbreitet sich weich im Mund und schmeckt vielleicht sogar ein wenig süß. Matthias Köcks Wasser stammt von seiner Wassertankstelle – ein Filtersystem, oder wie Matthias sagt – eine Wasserveredelungsanlage. Durch Umkehrosomose werden dem Wasser beinahe alle Stoffe entzogen. „Dann ist es erstmal tot,“ sagt Matthias Köck. Und weil das weder gut klingt noch gut ist, wird es anschließend wieder aufbereitet – in Leitungen aus medizinischem Edelstahl. „Es wird strukturiert nach Grander und energetisiert nach Schauberger,“ erklärt Matthias Köck. „Dabei heraus kommt eben dieses Wasser.“

Matthias Köck trinkt selbst einen Schluck und erzählt vom Irrglauben, dass der Mensch Mineralien übers Wasser aufnehmen würde – und dass deshalb Mineralwasser das bessere Wasser sei: „Von über 30.000 Stoffen im Wasser werden bei Mineralwasser gerade mal 16 geprüft – und höchstens fünf werden auf dem Etikett überhaupt erwähnt. Nicht geprüft werden Bakterien, Viren oder Hormone.“ Und wie steht’s mit unserem Leitungswasser? „Da werden immerhin doppelt so viele Stoffe geprüft. 32 von über 30.000 sind aber halt auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.“

Gesundes Leben = Übernahme von Eigenverantwortung

Ich trinke mein Glas leer und überlege. Was machen denn nun all die Stoffe im Wasser in meinem Körper? Matthias Köck erklärt’s mir: „Die Zellen wollen die Stoffe rausfiltern. Und zwar durch die semipermeable Zellmembran. Je mehr Stoffe in einer Flüssigkeit, umso mehr steigt der osmotische Druck. Dadurch wird den Zellen Flüssigkeit entzogen.“ Diesen Vorgang nennt man Osmose und es dämmert dunkelschwarz in meinem Kopf. Biologie. Tatsächlich scheint mir das alles aber bio-logisch: Je weniger Stoffe im Wasser sind, umso weniger müssen unsere Zellen filtern, umso besser sind sie mit Flüssigkeit versorgt und umso besser kann unser Körper arbeiten. Ich schaue zum Versuchsaufbau und staune: Mein Wasser hat sich viel stärker verfärbt als das von der Wassertankstelle. Nuss und Tee geben ihre Gerbstoffe ab, die sich nun an die vielen Stoffe in meinem Wasser binden und so sichtbar werden. „Wart ab, das wird noch deutlicher,“ sagt Matthias Köck.

Der Wasserberater spricht weiter: vom eigentlichen Irrsinn, Wasser zu kaufen. Wasser in Plastikflaschen – das produziert nicht nur Müll, sondern gibt auch noch mikrofeine Plastikteilchen ab. Wasser in Glasflaschen – auch die sind nicht so umweltfreundlich, wie man meinen möchte. Ganze zehn Liter Trinkwasser werden zum Ausspülen verwendet, bevor sie wieder in den Kreislauf eingehen können. „Und dazu natürlich das Benzin, das man verfährt beim Einkauf von diesem Mineralwasser, das ganz einfach ungesund ist,“ sagt Matthias Köck. Er ist sich sicher: Wer gesund leben möchte, muss die Verantwortung für sich selbst übernehmen. Körperlich und auch seelisch-geistig. Um Letzteres geht es beim Thema Hypnose.

„Viren auf der Festplatte – Viren im Geist“

Matthias Köck war noch als Programmierer tätig, als er begann, sich mit Hypnose zu beschäftigen. „Die Beeinflussung des menschlichen Geistes hat mich schon lange interessiert,“ sagt er. Er belegte ein Hypnose-Seminar, war damit gerade fertig, als sich ein guter Freund bei einem Treppensturz die Wirbelsäule stauchte. Der Arzt prognostizierte ihm für eine lange Zeit große Schmerzen. Matthias Köck half dem Freund am Telefon mit kurzen Hypnose-Einheiten – und schon in wenigen Tagen war der Patient völlig schmerzfrei. Das überzeugte Matthias Köck zum Weitermachen. Inzwischen ist er mit seiner Praxis im vierten Jahr: „Auf sehr kurze Zeit ist damit viel erreichbar. Die Lebensqualität von Menschen verbessern – gibt’s denn was Schöneres?“

Sein alter Programmierer-Job und die neue Hypnose-Berufung – beide Bereiche haben viel miteinander zu tun, wie Matthias Köck selbst sagt: „Es gibt Viren auf einer Festplatte und es gibt Viren im Geist, die sich auf den Körper niederschlagen. Das sind die Glaubenssätze. In der Hypnose beseitige ich diese geistigen Viren.“ Ganz wichtig ist ihm, dass er zwar was wegnimmt, aber niemals etwas dazugibt: „Ich helfe meinen Klienten, ihre Ziele zu finden. Ich verhelfe ihnen zu einem gesünderen Selbstwertgefühl. Aber der Weg dorthin muss absolut selbstbestimmt sein.“ Matthias Köck selbst hat so einen selbstbestimmten Weg hinter sich. Viel Arbeit an sich selbst war notwendig, um den Klienten nicht aus dem eigenen Blickwinkel zu sehen und zu behandeln. Unter anderem hat er sich mit Selbsthypnose geholfen. Heute wirkt er sehr mit sich im Reinen, er strahlt Ruhe und einen feinen Lebenshumor aus. „Ich arbeite heute mehr als früher – aber mit mehr Lebensqualität,“ sagt er, bevor er beginnt, mir mehr über Hypnose zu erzählen.

Vom „Goaßgschau“ zur Hypnose

„Hypnose ist lediglich ein angenehmer entspannter Zustand,“ sagt Matthias Köck und räumt damit gleich mit möglichen Vorurteilen auf. Eine Hypnose bei Matthias Köck hat nichts mit der Show-Hypnose zu tun, bei der die Kandidaten reihenweise umkippen und sich der Lächerlichkeit preisgeben. Der Hypnosecoach lacht und sagt: „Es geht darum, alte Muster zu beseitigen. Ich helfe meinen Klienten dabei, sich von dem zu lösen, was sie loswerden wollen. Und ich begleite sie dabei, das zu erreichen, was sie sich vornehmen.“ Rauchen, Trinken, Depressionen, Schlaflosigkeit, Prüfungsangst, Grübeleien, Gewicht verlieren – hinter all dem steckt schließlich nur ein Wunsch: Froh werden im Leben, im Reinen sein mit sich und der Welt. Und dazu bedarf es zunächst einer Begegnung mit sich selbst.

Der Hypnosecoach spricht über den hypnotischen Kreislauf, der uns überall im Leben begegnet: Aus einem Glaubenssatz wird eine Vorstellung, aus der Vorstellung resultiert eine körperliche Reaktion und aus dieser wiederum ein Erlebnis. Wenn ich zum Beispiel davon überzeugt bin, dass ich nichts kann und nichts weiß, wird mir bei Prüfungen der Schweiß ausbrechen, ich werde zittern und Herzklopfen haben, mir wird schlecht werden – und all das wird dazu führen, dass ich tatsächlich miserabel abschneide. Und das wiederum wird meinen Glaubenssatz bestätigen: Ich kann nichts und ich weiß nichts. Ein Kreislauf, der sich aber in jedem Punkt unterbrechen lässt, wie Matthias Köck sagt: „Das ist Hypnose im Alltag. Der erste Schritt zur Veränderung ist die Bewusstwerdung, dass etwas nicht passt. In der Hypnose lassen sich die negativen Glaubenssätze positiv umwandeln.“ Weiter erklärt Matthias Köck, was bei der Hypnose im Gehirn passiert: „Im Tagesbewusstsein befinden sich die Hirnwellen im Beta-Bereich. Im leichten Entspannungszustand kommen wir in den Bereich der Alpha-Wellen. Wenn man zum Beispiel das berühmte ‚Goaßgschau‘ hat. Oder sich in Hypnose befindet.“ Weiter spricht er über Hypnos, den griechischen Gott des Schlafes, von dem sich das Wort Hypnose ableitet – und genau das ist es: ein dem Schlaf ähnlicher Zustand. Das klingt beruhigend und ich muss jetzt schon ein Gähnen unterdrücken.

„Lass Dich darauf ein, bleib neugierig“

Das Vorgespräch sieht er als wichtiges Element der eigentlichen Hypnose: „Hier informiere ich meine Klienten genau, was sie erwartet. Das baut Unsicherheiten ab und schafft Vertrauen. Niemand ist mir ausgeliefert.“ Matthias Köck schildert genau den Ablauf der Hypnose und ich kann bereits jetzt gedanklich mitgehen. „Lass Dich darauf ein, bleib neugierig,“ sagt er. „Du wirst entspannt sein, aber immer mitkriegen, was ich sage.“ Übrigens – das „Schlimmste“, das passieren kann, ist, dass ich einschlafe. Und selbst dann wird mein Unterbewusstes aufnehmen, was mir Matthias Köck sagt. Es fühlt sich gut an, dass er mir alle Schritte genau erklärt. Schließlich ahne ich, dass es sehr intime und sensible Momente sein werden, die auf mich zukommen.

Meistens entscheidet sich Matthias Köck in der ersten Sitzung für eine so genannte Seelenreinigung. Das klingt tiefgehend, aber auch erfrischend und erleichternd. Dabei darf der Klient alles loslassen, was ihn belastet. Und so lege ich mich vorfreudig und gespannt auf die bequeme Liege und schließe die Augen. Matthias Köck setzt sich neben mich und es erklingt eine ruhige Musik. Immer wiederkehrend plätschern die Töne in mein Ohr. Matthias Köck beginnt zu sprechen und ich folge gedanklich seinen Worten und der angenehmen Stimme. Ich stehe oben auf einer Treppe. Nach unten führen zehn Stufen und mit jeder Stufe, die ich hinabsteige, entspanne ich mich tiefer. Mein Atem fließt ruhig, mein Geist ist wach. Es ist schön, einfach zu sein, dazuliegen und zuzulassen, was kommt. Vor meinem inneren Auge entsteht eine blumige Landschaft, als ich den Fuß der Treppe erreicht habe.

Alles bewegt sich um mein Innerstes

Nun fordert mich Matthias Köck sanft auf, die Augen zu öffnen. Dabei berührt er meine Schulter. Ich fühle mich so herrlich träge, dass ich die Augen kaum öffnen mag. Mit einem kleinen Tipp an die Stirn und dem Wort „Schlaf!“ schließe ich die Augen wieder und sinke weiter in die Entspannung. Jetzt darf ich meine Seelenschalen öffnen: Matthias Köck hilft mir, die Unterarme anzuwinkeln – die Ellbogen stehen auf der Liege und die Handflächen dürfen sich öffnen. Es beginnt eine Reise durch mein Leben. All das, was sich schwer anfühlt, was mich bedrückt, darf ich in die Seelenschalen legen. Es scheint mir, als dächte ich nach. Meinem Bewusstsein ist schon klar, zu welchen Zeitpunkten es in meinem Leben schwer war – was aber werde ich jetzt fühlen? Matthias Köck beginnt die Reise, als ich noch ungeboren war. Und da rührt etwas so sehr die Gegend um mein Herz, dass unweigerlich Tränen kommen. Mein Gesicht bleibt dabei entspannt – die Tränen fließen einfach aus meinen geschlossenen Augen und der warme Schmerz fließt in meine Handflächen. Auch dann noch, als ich auf meinem Lebensweg geboren werde und auch noch ein wenig in meiner frühen Kindheit. Mein Herz bleibt die gesamte Lebensspanne sehr berührt, aber ich fühle mehr Kraft, je älter ich auf dieser Reise werde. Mal spüre ich, wie sich mehr Ballast in der linken, dann wieder in der rechten Seelenschale ansammelt.

Matthias Köck sagt mir zwischendurch immer wieder, wie gut ich das mache. Es geschieht einfach und ich lasse es geschehen. Die Musik höre ich längst nicht mehr. Ich bin tief in mir. Mein Körper ist da, aber er darf ruhen. Alles bewegt sich um mein Innerstes, um mein Sein – völlig wertfrei und akzeptiert. Nun zählt Matthias Köck die wichtigsten Menschen in meinen Leben auf und nun darf ich all das Schwere, das mich womöglich mit ihnen verbindet, in die Seelenschalen ablegen. Mama, Papa, Großeltern, Verwandte, Beziehungen zu Freunden und Geliebten und zu dem eigenen Kind. Es erstaunt mich selbst in der Entspannung, wie unerwartet ich auf manche Personen reagiere. Die Tränen fließen wieder – mal mehr, mal weniger und in meinem Herzen ist Traurigkeit, große Liebe und ein tiefes, allumfassendes Verständnis.

Watteweich und nüchtern

Matthias Köck geht mit mir weiter. Nun durchreise ich meinen Körper auf eine wunderbar sprichwörtliche Art: Was geht mir an die Nieren? Was schlägt mir auf den Magen? Welche Läuse laufen über meine Leber? Wann kommt mir die Galle hoch? All das darf ich auch in die Seelenschalen legen. Am Ende sind sie reichlich gefüllt: Die in meinen Gedanken zähe, schwere, dunkle Masse droht mir zwischen den Fingern durchzulaufen. Doch meine Ellbogen tragen das Gewicht. Matthias Köck fordert mich nun sanft auf, die Seelenschalen zu entleeren. Die Handflächen dürfen sich nach unten neigen, der Inhalt darf gehen, wohin er auch will. Er muss kein Teil mehr von mir sein, ich darf befreit sein. Doch ganz so leicht fällt mir das Loslassen nicht. In der Tiefenentspannung sind fließende Bewegungen ohnehin unmöglich – die kleinen Rucke, mit denen sich meine Hände bewegen, kommen zögerlich. Schließlich klappt die linke Hand nach vorne. Die rechte Hand lässt auf sich warten. Stocksteif sind Ellbogen und Handgelenk. Seltsam. Ich spüre, wie mich die Last durchströmt, spüre sogar, wie eingeschlafen mein Unterarm bereits ist. Irgendwann kippt mein gesamter rechter Arm zur Seite und das Gewicht der Seelenschale zieht mich gefühlt nach unten, bevor es langsam loslässt.

Das Loslassen war nicht leicht für mich und ich kenne die Thematik aus meinem bewussten Leben gut. Da kann der Verstand tausend Mal begriffen haben, wie angenehm es ist, loszulassen. Dennoch fühle ich mich nun still und erleichtert, ein wenig flau im Bauch und sehr friedlich, als Matthias Köck meine Hände zurück auf die Liege legt. Ich weiß es nicht mehr, ob er mich genau jetzt noch einmal auffordert, die Augen zu öffnen? Ich weiß auch nicht mehr, wie lange es dauert, bis ich nach den fünf Minuten, die ich nun für mich habe, tatsächlich die Augen wieder aufmache. Ich möchte gar nicht. Ich möchte gern in dieser behaglichen Ruhe bleiben. Während dieser Innenreise habe ich gespürt, dass Matthias Köck aufgestanden ist. Als ich nun die Augen öffne, den Kopf drehe, mein körperliches Gefühl allmählich wieder erlange, sitzt er hinten auf dem Sessel, lächelt und wartet. Ich fühle mich watteweich und nüchtern, angenehm bei mir und klar und leer. Die Leere hat nichts Trauriges, sie fühlt sich sehr rein an.

„Beobachte einfach, was kommt“

Ich nehme Platz bei Matthias Köck, er spricht mich in Ruhe und langsam an und ich mag ihm kurz sagen, wie es für mich war. In meinem Kopf bildet sich so manche Frage, die ich nur für mich beantworten kann. Ich sehe die Themen klar vor mir. Mein Verstand arbeitet und will das Gefühl analysieren. So geht das Leben aber nicht und ich weiß das. „Die Hypnose kann bis zu sechs Wochen nachwirken,“ sagt Matthias. „Beobachte einfach, was kommt.“ Seine Worte beruhigen mich. Selbst nach der Hypnose darf ich einfach nur der Beobachter meiner Selbst sein. Ich muss nicht dauernd was machen, um etwas zu bewirken. Welch Erleichterung!

Als ich zum Abschied aufstehe, werfe ich noch einen Blick auf den Versuchsaufbau. Mein Leitungswasser hat sich tiefdunkel verfärbt, während das Wasser aus der Wassertankstelle vergleichsweise klar geblieben ist. Mir kommt ein Gedanke: So, wie sich aus dem Wasser die Stoffe filtern lassen, so lassen sich auch aus dem Geist die schweren Gedanken filtern. Matthias Köck gibt mir einen seiner großen blauen Krüge mit nach Hause. Ich nehme jedoch weit mehr mit: Eine große Entspannung, viele neue Gedanken und die Gewissheit, dass es weitaus mehr im Leben gibt, das sich allein mit dem Verstand zu erfassen lässt.

Zentrum für Hypnose und Lebensmanagement

Matthias Köck

Telefon: 0175-4166410
Anschrift: Innstraße 5
84359 Simbach am Inn

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